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Es gibt Alternativen zur Lobauautobahn: Der Öffi-Ausbau in der Donaustadt.
In der SUPer NOW wurde auch ein Szenario untersucht, welches massiv auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und auf Verkehrsvermeidungsmaßnahmen ohne Autobahnbau setzt: Das sogenannte ÖKO-Szenario.
Dieses Szenario bringt ein geringeres Verkehrsaufkommen und einen geringeren Kohlendioxid-Ausstoß (Kyoto-Ziel).
Wir fordern ...
- die Umsetzung des Ökoszenarios
- lokale Umfahrungen, die die Ortskerne von Essling, Aspern, Hirschstetten und Großenzersdorf vom Pendlerverkehr entlasten
- innerstädtische Verdichtung statt Erweiterung in der Peripherie
Versäumnisse im Öffentlichen Verkehr beheben
Neben den im Bau befindlichen, sehr wichtigen U-Bahnverlängerungen schlagen Verkehrsexperten noch zahlreiche weitere Verbesserungsmaßnahmen im öffentlichen Verkehr vor. Neue Schnellstraßenbahnen verbessern die lokale Erschließung und bieten endlich attraktive Verbindungen innerhalb Transdanubiens. Weiters können seit Jahrzehnten mangelhaft genutzte Bahnlinien mit vergleichsweise minimalem Aufwand in ein attraktives Schnellbahn- und Intercity-Netz verwandelt werden, insbesondere zur Verbindung in den Süd- und Westraum von Wien und zum Flughafen. Leider ist die Finanzierung dieser Maßnahmen aber - ganz im Gegensatz zum Autobahnbau - noch nicht gesichert.
Vorrang für den öffentlichen Verkehr!
Der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel ist noch nicht alles. Zusätzlich muß die Politik auch durch ein Bündel an Verkehrsvermeidungsmaßnahmen verkehrslenkend agieren. In der SUPer NOW werden u.a. folgende Maßnahmen vorgeschlagen:
- Innere Stadterweiterung statt Zersiedelung und Hochhausbau auf der "Grünen Wiese".
- Finanzierung des Straßenverkehrs vermehrt durch fahrleistungsabhängige Abgaben (z.B. durch Einführung einer City-Maut analog zum Londoner Vorbild). Im Gegenzug dazu Verringerung der Pkw-Fixkosten (z.B. Abschaffung der Vignette).
- Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung.
- Entfall der Stellplatzverpflichtung.
- Strengere Verkehrskontrollen bei den Lkw (Ruhebestimmungen, Gewichts-, Abgas-, Lärmlimits).
- Erhöhung der Lkw-Maut (nach Schweizer Vorbild).
- Einführung einer Verkehrserregerabgabe.
- Einführung von Mobilitätsberatungszentralen (Erstellung von individuellen Gesamtreiseplänen).
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