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Von der Straßenbaulobby hört man immer wieder, der Bau hochrangiger Straßen würde Arbeitsplätze sichern. Wenn man genauer hinsieht, erkennt man aber:
Straßenbau ist als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ineffektiv und sehr teuer.
Durchschnittlich geschaffene
Arbeitsplätze pro investierter Milliarde Schilling (pro 72,7
Mio. Euro):
Hochrangiges Straßennetz: 779
Verkehrsberuhigung:1204
Öffentlicher Nahverkehr:1243
Bahnhöfe:1312
(Quelle: WIFO-Wirtschaftsforschungsinstitut, 2000)
Das bedeutet:
Mit demselben Geld schafft man beim Ausbau des öffentl. Nahverkehrs ca. 60% mehr Arbeitsplätze als bei Investitionen ins hochrangige Straßennetz.
Zu betonen ist, dass dies Durchschnittswerte sind und die Straßen-Bilanz für Tunnelbauten und Brücken noch deutlich schlechter ausfällt. Gerade die Lobauautobahn besteht hauptsächlich aus Brücken und Tunnel. In anderen Untersuchungen gibt es ähnliche Zahlen, die sogar noch mehr zugunsten der Förderung des öffentlichen Nahverkehrs ausfallen.
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